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> Camp heimatsloser WeltbewohnerInnen an der Grenze
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Anarchistische Gedenkfeier KZ Gusen
Busfahrt zum KZ Gusen I. und II.

Samstag 17. Mai 2008 13 Uhr an der Gedenkstätte


Gusen: Die Wenigsten werden bei diesem Namen an das Todeslager denken, das sich von 1940-1945 dort befunden hat.
Gusen: Das ist "Vergangenheitsbewältigung" bestehend aus Ignorieren, Verdrängen und Opfermythos.

Das Konzentrationslager (KL) Gusen war das erste Zweiglager des Konzentrationslagers Mauthausen. Es war das größte Außenlager, zeitweise größer als das Lager Mauthausen selbst.
Nach der Errichtung des Lagers Gusen I ab Dezember 1939 waren es zuerst die umliegenden Steinbrüche, in denen die "Vernichtung durch Arbeit" betrieben wurde. Ab 1943 verlagerte sich die Ausbeutung der Häftlinge zugunsten der Rüstungsindustrie und im März 1944 wurde Gusen II eröffnet.

"Gusen II: Das schlimmste aller Straflager, die Hölle aller Höllen, das Lager des Todes, das Lager des Mordes, das Lager des Selbstmords, das Lager des Wahnsinns. [...] Es gibt kein zurück, man kommt von Gusen II nicht nach Gusen I oder nach Mauthausen. Hier sind wir alle nur mehr Abfall. Es gibt nur einen Ausgang: den großen, der durch den Schornstein
führt." (Bernard Aldebert)

Unter unvorstellbaren Bedingungen wurden riesige Stollen für eine unterirdische Flugzeugfabrik gebaut. Gusen III wurde Ende 1944 als Versorgungslager errichtet.
Das KL Gusen wurde geplant für "sonderzubehandelnde Feinde des Reiches" und war ein Lager der Stufe III, dh. ein Vernichtungslager. Die größten Häftlingsgruppen waren anfangs politische Häftlinge aus Polen und Republikanische Spanier, die nach der Besetzung Frankreichs von den dortigen Internierungslagern hierher gebracht wurden. Ab 1941 folgten tausende sowjetische Kriegsgefangene und größere Transporte von Franzosen und Italienern. 1944 kamen vor allem jüdische Deportierte aus Polen und Ungarn und 1945 begannen die Todesmärsche hauptsächlich jüdischer Häftlinge aus den liquidierten Lagern im Osten. Über 70.000 Menschen aus mindestens 27 Ländern sind hier eingesperrt, ausgebeutet und misshandelt worden, nicht einmal die Hälfte von ihnen hat diese Torturen überlebt. Mindestens 36.000 Menschen sind in Gusen zu Tode gequält worden.

Und heute?
Ein Konzentrationslager dieser Dimension, dessen Areal nicht einmal als Gedenkstätte gewidmet ist. Eine ruhige Siedlung, Blumen vor den Fenstern und da und dort ein Schild "Privatgelände. Durchgang verboten." Gusen II wurde nach der Befreiung von den amerikanischen Truppen niedergebrannt, Gusen I lieferte Baumaterial für die einheimische Bevölkerung. Die Sowjets nützten die Lagerbaracken als Truppenunterkünfte und betrieben die Steinbrüche weiter.
Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen plante die Gemeinde die Errichtung einer Wohnanlage. Die noch erhaltenen Gebäude - wie das Wachegebäude der SS und das Lagerbordell -- wurden zu Wohn- bzw. Firmenzwecken genutzt (bis heute!). Einzig der Krematoriumsofen störte und sollte in die Gedenkstätte Mauthausen gebracht werden, was durch einige ehemalige Häftlinge verhindert wurde. Diese haben auch die Errichtung des Memorials betrieben und finanziert. Seit 2007 gibt es aufgrund einer Privatinitiative mit dem "Audioweg Gusen" die Möglichkeit "zu hören, was nicht mehr zu sehen ist". Einen Teil des Audioweges wollen wir gemeinsam gehen und so die Geschichte dieses Ortes und den Umgang mit ihr ins Bewusstsein rufen.
Beim Gedenken an die Opfer möchten wir auch an die Anarchist_innen unter ihnen erinnern, von denen viele auch nach der Befreiung weiter in der Emigration leben mußten und die bis heute sowohl bei der historischen Aufarbeitung, als auch in der öffentlichen Gedenkkultur ausgeklammert bleiben. Zur Erinnerung an sie werden wir eine Gedenktafel anbringen.

SIE KÄMPFTEN NICHT FÜR EINEN STAAT, SIE KÄMPFTEN NICHT FÜR EIN LAND, SONDERN FÜR FREIHEIT UND SOZIALE GERECHTIGKEIT.

IN ERINNERUNG AN ALLE, DIE WEGEN IHRES KAMPFES GEGEN JEDE FORM VON HERRSCHAFT HIER INTERNIERT, GEQUÄLT UND ERMORDET WURDEN.

NIEMALS VERGESSEN
Anarchistinnen und Anarchisten Mai 2008

Anmeldung und Information:
www.schwarzwurzeln.org
info@schwarzwurzeln.org



 

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8. Mai - Ein Fest der Befreiung
Beim Denkmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz, 18 Uhr

Am 8. Mai 2008 jährt sich zum 63. Mal die Zerschlagung der nationalsozialistischen Herrschaft. An diesem Tag feiern wir die Niederlage des deutschen Reiches, das Ende von Mord und Unterdrückung, die Befreiung der Gefangenen aus den Konzentrations- und Vernichtungslagern - und trauern um die Ermordeten der Shoah. Ebenso trauern wir um die ermordeten Homosexuellen, Roma und Sinti, Euthanasie-Opfer, "Asozialen" und politischen GegenerInnen des Nationalsozialismus. Am 8. Mai feiern wir diejenigen und danken denjenigen, die diesem Treiben ein Ende setzten. Gleichzeitig bleibt aber das Entsetzen, dass die Niederlage der Nazis um so vieles zu spät erfolgte und dass essenzielle "Errungenschaften" des NS bis heute weiterbestehen. [...]
Das wesentlichste Merkmal des NS, sein rassischer Vernichtungsantisemitismus, verschwand nach 1945 keineswegs. Die oberflächliche gesellschaftliche Missbilligung offen antisemitischer Äußerungen führte zur Herausbildung neuer Erscheinungsformen, des sogenannten sekundären Antisemitismus, der primär der Abwehr der eigenen Schuld dient: Die Juden wurden nun dafür kritisiert, immerzu vom Holocaust zu sprechen und ständig Entschädigung zu verlangen, anstatt einmal einen "Schlussstrich" zu ziehen und "die Vergangenheit ruhen zu lassen". [...]
Der 8. Mai soll als jener Tag erinnert werden, an dem das großangelegte nationalsozialistische Projekt zur Vernichtung von Menschen um der Vernichtung willen erfolgreich zurückgedrängt worden ist. [...]
Aus diesem Grund treffen wir uns beim Mahnmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz, um die Niederlage des Nationalsozialismus zu feiern und gleichzeitig daran zu erinnern, dass die Möglichkeit der Barbarei ebenso fortbesteht wie die Verhältnisse, die sie schon einmal hervorbrachten.
Die Niederlage des Dritten Reiches und seiner Verbündeten feiern!
(gekürzte version, volltext unter http://no-racism.net/article/2059/)


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Einige Wörter zu Parteilichkeit und Umgang mit Tätern
Warnung: Dieser Text könnte schlechte Erinnerungen oder Gefühle auslösen. Bitte in einem möglichst geschützten Raum lesen.

Was ist Parteilichkeit?
Die Definition, ob eine sexualisierte Grenzverletzung vorgefallen ist, liegt einzig und alleine bei der betroffenen Person - dieses Prinzip wird Definitionsmacht genannt. Parteilichkeit bedeutet, dass eine benannte Grenzverletzung nicht in Frage gestellt, sondern akzeptiert wird und bezeichnet eine innere und aktiv nach außen gerichtete Haltung zur Unterstützung von Betroffenen. Es ist egal, ob du die Betroffene kennst oder nur über Dritte von dem Vorfall hörst. Es geht darum, selbst einen Umgang mit Grenzverletzungen zu finden, der sich eindeutig auf die Seite der Betroffenen stellt.
Parteilichkeit mit Betroffenen bedeutet das Ermöglichen der Definitionsmacht und somit ein Infragestellen geltender Herrschaftsstrukturen. Tatsächlich ist die Vorstellung von einer neutralen Haltung einer Illusion: Jeder Versuch einer neutralen Haltung bedeutet für die Betroffene einen Zwang zur Rechtfertigung. Dem Täter genügt ein Schweigen. Wenn du daher nicht parteilich mit der Betroffenen bist, bist du parteilich mit dem Täter. Es gibt keinen Weg dazwischen.

Was heißt das konkret?
Für dich als Einzelne_r

Unterstütze die Forderungen der Betroffenen und stelle dich hinter sie bzw. die Unterstützer_innengruppe. Wenn du mit anderen Menschen darüber sprichst: unterstütze in solchen Gespräche die Definition der Betroffenen, mache deutlich, welche Forderungen sie hat und überlege, welchen Beitrag du zur Unterstützung dieser Forderungen leisten kannst.

Für euch als Gruppe
Wenn in eure Gruppe eine Nachricht über einen Vorfall sexualisierter Gewalt hinein getragen wird: unterstützt in allen formellen und informellen Gesprächen die Definitionsmacht der Betroffenen und lasst euch durch andere Reaktionen nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Unterstützt die Forderungen der Betroffenen, wenn ihr nicht wisst, welche Forderungen es gibt, dann wendet euch an die Unterstützer_innengruppe. Falls es die noch nicht geben sollte, dann ist es wichtig, Leute anzusprechen, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Parteilichkeit bedeutet auch, diejenigen zu stärken, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind und davon (noch) nicht erzählt haben: je klarer die Unterstützung einer Betroffenen ist, desto sicherer werden sich diejenigen fühlen, die ebenfalls betroffen sind. Es ist absolut notwendig, dass eure Gruppe einen klaren und parteilichen Standpunkt einnimmt. Wenn sich eine Gruppe nicht verhält, so bedeutet das, wie bereits dargestellt, für die Betroffene ein Zwang zur Erklärung und somit Täterschutz.

Was Parteilichkeit oft schwierig macht
Schwierig könnte Parteilichkeit mit der Betroffenen sicherlich sein, wenn du den Täter gut kennst. Du kannst dir nicht vorstellen, dass dein guter Freund X sich so verhalten hat, wie es erzählt wird. Vielleicht willst du ihn nicht "alleine lassen" und ihn unterstützen.
Mach dir klar, dass du ihn als Mensch mögen und ihn dennoch mit dieser konkreten Grenzverletzung konfrontieren kannst. Dein Freund ist zwar dein Freund, aber in diesem Punkt hat er eine aktive Grenzverletzung begangen und muss sich damit auseinandersetzen und die Konsequenzen tragen. Vergiss nicht, dass eine solche Konfrontation für eure Freundschaft zwar einen Bruch bedeuten kann, aber eine schweigende oder klare Toleranz seines Verhaltens beinhaltet schwerwiegende Folgen für die Betroffene.
Wenn du merkst, dass du aus irgendwelchen Gründen nicht parteilich sein kannst , ist es besser Konsequenzen zu ziehen. Es ist wichtig, dass du dir Brüche und Schwierigkeiten mit Parteilichkeit eingestehst, sowohl für dich selbst, aber in erster Linie für die Betroffene. Ziehe dich aus der Debatte zurück und suche dir eventuell selbst Unterstützung.

Einige Hinweise für einen alltäglichen Umgang mit einem Täter
Ist der Übergriff öffentlich thematisiert worden (in Absprache mit der Betroffenen) oder ist nicht klar, ob die Betroffene eine öffentliche Thematisierung möchte oder diese sogar explizit nicht wünscht? Wie sehen Deine Grenzen aus, wie viel traust du dir zu?
Diese Fragen gilt es vor einer spontanen Reaktion zu beantworten und gehören zu den zentralen Dingen, wenn du dir überlegst, wie du dich verhalten sollst. Dabei gibt es natürlich in jedem Einzelfall viele verschiedene Schwierigkeiten und Konstellationen von sozialen Beziehungen, die einen konkreten Umgang erschweren. Deswegen können hier nur ein paar grundsätzliche Dinge beschrieben werden, auf die ihr achten sollt.
- Hat die Betroffene klare Vorstellungen und Forderungen geäußert, wie sie sich einen Umgang mit dem Täter vorstellt, ist das die einfachste Variante: Ihr solltet dieses auch einhalten. (Es sei denn, diese gehen über Deine eigenen Grenzen. Bei jeder Form der Auseinandersetzung mit dem Täter: Achte auf deine Grenzen und Möglichkeiten!)
- Ist der "Vorfall" nicht öffentlich gemacht worden, wird die Situation schon schwieriger. Auch wenn du wütend, enttäuscht, hilflos, etc. bist: keine Konfrontation und möglichst keine tätliche "Notwehr" bevor dir nicht klar ist, welche Konsequenzen für die Betroffene entstehen und für dich/euch Klarheit besteht, welches Verhalten erwünscht bzw. nicht erwünscht ist. Es geht hier nicht in erster Linie um dein Befinden, sondern um das der Betroffenen. Konfrontierst du den Täter beispielsweise ohne das Wissen und das Einverständnis der Betroffenen, kann es sein, dass sich Gerüchte verbreiten und die Betroffene so in eine Situation gerät, in der Menschen über sie und das Erlebte reden, ohne dass sie das wollte. Sie bleibt weiter in einer Situation, in der andere über sie entscheiden. Wenn es eine Unterstützer_innengruppe gibt, wende dich erst an sie, um herauszufinden, welches Verhalten gewünscht wird.
Gibt es diese nicht, kennst du vielleicht eine Person, die die Betroffene nahe steht (und natürlich vorher darüber Bescheid weiß!), über die du versuchen kannst, Kontakt zu der Betroffenen aufzunehmen. Ganz wichtig: Gehe nie einfach auf eine Betroffene zu und sprich sie auf diese Thematik an!
Grundsätzlich gilt natürlich immer: Du musst zu niemandem nett sein oder grüßen! Auch ohne Angabe von Gründen kannst du dich abgrenzen!
Gehst du weiter mit einem Täter so um, als sei nichts gewesen, betreibst du aktiven Täterschütz!

Die Textauszüge stammen aus dem Buch antisexismus_reloaded (S. 29-34 und 66-67). Dieses Buch ist im Infomaden erhältlich!


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Camp heimatsloser WeltbewohnerInnen an der Grenze

YURTSUZ DÜNYALILARA SINIRDA UMUT KAMPI -
Aufruf für ein noborder-Camp in DIKILI bei Izmir, Türkei vom 25. August bis 2. September 2008.
Das Urlaubs- und Skipperparadies Ägäis, zwischen griechischen Inseln und türkischer Küste, machte sich als Fluchtweg bereits in den 1980er Jahren einen Namen. Zahlreiche Menschen konnten so den Repressionen des türkischen Militärregimes der 1980er Jahre entkommen. Als EU-Außengrenze zur Abschottung der Festung Europa vor ungewollter Migration wird das Gebiet für Menschen auf dem Weg nach Europa zum Alptraum. Zwei Hauptrouten bieten sich für Menschen aus dem Irak, Iran, Afghanistan und aus Afrika, vornehmlich Somalia und Sudan, mit dem Ziel Europa an: der Weg über die Festlandgrenze zwischen der Türkei/Griechenland oder Türkei/Bulgarien und die Ägäische Küste.

Die griechische Küstenwache erfüllt ihren Auftrag, die Interessen der EU-Staaten nach kontrollierter Zuwanderung zu schützen. Mit allen Mitteln und Methoden wird versucht jede Landung auf griechischem Territorium zu verhindern: Vom Entern von Booten mit 'falscher Beladung' und Zurückschleppen auf die türkische Seite der Seegrenze über das Aussetzen von Menschen auf unbewohnten - und unbewohnbaren, wasserlosen - Inseln, vom seeuntauglich Machen von Booten auf offener See, um jede Rückkehr zu verhindern, bis zu körperlichen Übergriffen ... Sogar Schusswaffen werden eingesetzt.
Menschen in Seenot - oft können sie gar nicht schwimmen - werden von Fischern oder der türkischen Küstenwache gerettet. Oder es kommt jede Hilfe zu spät, AnrainerInnen finden Leichen auf den Stränden. Offizielle Zahlen sprechen von 82 Toten und 102 Vermissten - also Ertrunkenen - im Jahr 2007, 2006 von 20 Toten und 53 vermisst Ertrunkenen nur in diesem unmittelbaren Gebiet. fortresseurope.blogspot.com geht in der Zeit zwischen 1994 bis zum Dezember 2007 von 410 Toten und 402 Vermissten aus. Diese Zahlen stellen jedoch lediglich die Spitze des Eisberges dar.

Ungewollte Asylsuchende werden so von griechischen und türkischen Behörden hin- und hergeschoben. Keine Seite möchte zuständig sein. In Izmir und den anderen großen Städten entstanden in den letzten Jahren Communities von MigrantInnen, die auf geeignete Überfahrts- bzw. Weiterreisegelegenheiten warten und wiederholt probieren nach Europa einzureisen. :: In Griechenland drohen Auffanglager und Abschiebung, in der Türkei mangels einer klaren gesetzlichen Regelung unbestimmt langer Aufenthalt in 'Gästehäusern für AusländerInnen' und ebenfalls Abschiebung.

Bei den Camp soll es um folgende Punke gehen:
" Erfahrungs- und Wissensaustausch für Betroffene, Interessierte und AktivistInnen,
" im Zentrum steht die Frage, wie wir die Toten an der Grenze verhindern können
" der Protest soll die türkische und europäische Öffentlichkeit auf die Situation aufmerksam machen

Über Mitarbeit, Teilnahme und Workshops freuen wir uns.
Rückmeldungen und mehr Informationen: dikili2008-sinirkampi (at) hotmail.com
(gekürzte version)

 


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SHUT DOWN FRONTEX!

Actionday on June 6th, 2008 in Warsaw/Poland:

Transnational Resistance against the "European Border Agency" - Fight the Border Regime - for Global Freedom of Movement!
Protest and press-conference in front of the headquarters of FRONTEX in Warsaw, against european borderregime and its externalisation to the East and South, in the frame of the transnational chain of migrationrelated actions!
mehr Infos: http://no-racism.net/article/2520/

 

 

 

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Heuer jährt sich zum 9. Mal der Tod von Marcus Omofuma

Am 1. Mai 1999 knebelten und fesselten drei Polizisten Marcus Omofuma im Zuge seiner zwangsweisen Abschiebung aus Österreich. Am Sitz des Flugzeugs festgezerrt, Mund und Nase mit Klebeband verschlossen, erstickte Marcus Omofuma qualvoll. Dies ist leider kein Einzelfall, sondern nur ein Beispiel für die rassistische Abschiebungspolitik Österreichs bzw. Europas.
Doch nicht nur Abschiebungen sind ein "Markenzeichen" der Festung Europa. Vielen Menschen wird die Erlaubnis zur Einreise (Visum) verwehrt, an den offiziellen Grenzübergängen werden sie zurückgewiesen. Die Außengrenzen werden militärisch abgeschirmt, um möglichst viele abzufangen, bevor sie heimlich EU-Boden betreten. Doch viele Menschen lassen sich dadurch nicht davon abhalten, die gefährliche Reise zu unternehmen. Tausende Menschen sterben jährlich beim Versuch, das von ihnen gewünschte Ziel zu erreichen.
Jene, die es bis hierher schaffen, werden weiter ausgegrenzt, zu "Illegalen" erklärt und entrechtet. Rassistische Sonderbestimmungen wie das AusländerInnenbeschäftigungs- oder Aufenthaltsgesetz erschweren den "Papierlosen" das Leben in Österreich und den anderen EU-Staaten. Rassismus ist längst zu einer tragenden Säule der Politik in der EU geworden.
Dagegen protestieren zahlreiche Flüchtlinge und MigrantInnen in ihren alltäglichen Kämpfen. Sie haben es immer wieder geschafft, ihre Forderungen nach Bleiberecht offensiv zu vertreten. Diese Kämpfe werden geführt, in Lagern, den (Abschiebe-) Gefängnissen, am Arbeitsplatz und an vielen anderen Orten.
Um diese Kämpfe zu unterstützten und die Vorstellungen von Bewegungsfreiheit offensiv zu vertreten, entstand die Idee eines Tages ohne Abschiebungen am 30. August 2008. Von der konkreten Vision, nämlich der Verhinderung von Abschiebungen an diesem Tag, erhoffen wir uns eine offensive Bündelung der Kämpfe. Das Ziel der Proteste, nämlich ein Tag ohne Abschiebungen, ist nicht nur ein symbolisches, sondern ganz konkret und praktisch.

Ein erstes Vorbereitungstreffen in Wien findet am Freitag 30. Mai um 18 Uhr in der Medienwerkstatt in EKH statt.

 

 

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Zusammenfassung zu den Internationalen Squatting Days

An den internationalen Besetzungstagen nahmen in Österreich viele Leute teil, die allesamt Raum für sich und ihre kulturellen oder politischen Projekte forderten.
Ein Überblick:

Die Aktionstage für Freiräume und Besetzung haben grandios begonnen. In Innsbruck und Wien kam es am Freitag zu Demonstrationen mit anschließenden Besetzungen, dabei stand in Wien die prekäre Situation der Wagenburg in Mittelpunkt. In Graz wurde wieder ein Haus besetzt. Die Schließung des Jugendzentrum Mark in Salzburg hat die Squatdays zum Anlass genommen, um mit Aktionen die Forderung nach offenen und autonomen Zentren in die Öffentlichkeit zu bringen. In Linz wurde das Squat "Louise" von einige AktivistInnen mit einer Party eröffnet.
Am Samstag dem 12. April wurde der Nachmittag mit einer fröhlichen Straßenbahnparty in der Wiener Innenstadt begonnen. Rund 100 Personen haben sich an dieser öffentlichkeits-wirksamen Aktion beteiligt. Am Abend wurde schließlich auch in Wien ein Haus besetzt.
In Salzburg wurde vor dem Festspielhaus lautstark und basslastig für ein freies Kulturzentrum demonstriert. Die Besetzung in Innsbruck wurde am Samstag um ca. 04:00 Uhr beendet.
In der Lousie in Linz gab es in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Kulturprogramm mit Lesungen und Diskussionen. Die AktivistInnen wollten mit der Besetzung einen Kontrapunkt zur immer mehr angepassten Kultur setzten. Am Morgen um 10:00 verließen sie das Haus ohne weitere Zwischenfälle und beendeten ihre Aktionen mit einer Vokü in der Innenstadt.
In Wien wurde die Nacht von Samstag auf Sonntag gefeiert. Für Sonntag 13.00 Uhr war ein Treffen mit EigentümerInnen, VertreterInnen von Stadt und Behörden anberaumt. Die Gespräche waren allesamt sehr kurz und blieben ohne jegliches Ergebnis. Nach langem hin und her und ohne jegliche Bereitschaft der Behörden, auf die Forderungen der BesetzerInnen einzugehen, sammelten sich immer mehr PolizistInnen in der Nähe des Hauses, außerdem fanden sich mehrere Rettungswägen, ein Katastrophenfahrzeug und Löschfahrzeuge der Feuerwehr ein. Die Polizei verhielt sich die ganze Zeit sehr unkooperativ, die Räumung begann um 19:30. Zahlreiche in der Nähe Herumstehende wurden eingekesselt. In der Folge ging die Polizei mit gewohnter Härte vor, mehrere Leute wurden im Zuge der Räumung verletzt. Insgesamt kam es zu 126 Identitätsfeststellungen, davon 46 Leute, die sich bei der Räumung im Haus befanden. Die Personalien wurden aufgenommen und von allen Fotos gemacht. Lediglich eine Person wurde festgenommen und auf die Polizeistation in der Fuhrmanngasse 5 im 8. Bezirk gebracht. Eine Solidaritätsdemo bewegte sich ab 23:00 Uhr dort hin. Um 1:40 kam der Gefangene frei und die AktivistInnen traten in Form einer jubelnden Spontandemo den Heimweg an.
Im Projekt A-Z in Graz in der Annenstraße konnte eine Woche lang unkommerzielle politische Kultur betrieben werden. Das Haus wurde am Samstag den 19. April geräumt. Das Projekt A-Z bestand eine Woche und wurde mit massivem Polizeieinsatz trotz Widerstand der BesetzerInnen geräumt. Und das obwohl der Besitzer den BesetzerInnen das Haus für 30 Tage zugesichert hatte.

Doch nicht nur in Österreich gab es Besetzungen und Aktionen. In Gothenburg in Schweden wurde ein verlassenes schwimmendes Restaurant für 24 Stunden besetzt, in Barcelona wurde das soziale Zentrum Ateneo Mayo '37 besezt, in Vilnius in Lithauen wurde ein Sommerhaus besetzt, in London Shoreditch wurde ein neues soziales Zentrum gesquatted und vieles mehr in vielen Städten Europas ist passiert. Ausführlich könnt ihr euch auf http://www.april2008.squat.net und auf https://at.indymedia.org informieren.

 

 

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The Vienna Bikekitchen
Goldschlagstraße 8, 1150 Wien

Die Fahrradküche ist ein öffentlich zugänglicher Raum, der eine Werkstatt, eine Küche und ein Wohnzimmer beherbergt. Juristische Basis ist ein Verein, organisatorisch jedoch sollten alle Mitwirkenden sich als hierarchiefreies offenes Kollektiv verstehen. Das Projekt verfolgt keine kommerziellen Interessen mit der Ausnahme anfallende Kosten (Miete, Werkzeug, Propaganda, Küche etc.) abzudecken.
In der Bikekitchen kann mensch ein Rad reparieren, verändern, erweitern. Es gibt Werkzeug, Raum, Ersatzteile und alte Teile, aus denen neue werden können. Wenn mensch was braucht, dann kann sie sich das nehmen und dafür soll sie auch was an die bikekitchen geben, was der Sache entspricht. Das kann ein Geldbetrag zB für einen neuen Schlauch sein. Das kann aber auch sein, einfach beim Zerlegen eines alten rads helfen, beim Putzen helfen. Was man geben kann halt. Die Teile, das Werkzeug und die bikekitchen selbst haben einen wert, der sich aber keinesfalls über Geld definieren muss. Aber wir wollen, dass alle die die Bikekitchen benutzen, auch dazu beitragen, dass es die Bikekitchen weiterhin geben kann ;)

Wir haben immer Donnerstags von 16:00 bis zumindest 20:00 Werkstättenbetrieb, bis zumindest 24:00 auch einen kleinen Barbetrieb auf Spendenbasis. Da wir noch beim Einrichten sind, rechne nicht damit, dass wir jedes Werkzeug bereits zur Verfügung haben und alles einwandfrei klappt!
Außerdem spielen einige von uns jeden Sonntag um 16:00 Bikepolo, Treffpunkt ist auf unserer Website angekündigt.

 

 

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infomaden Buchtipps:

!!!ENDLICH IM INFOLADEN INFOMADEN UND DER BIBLIOTHEK OHNE NAMEN!!!

Katharina Kaudelka: Übersetzungen.
Lebenskonstruktionen in der zweiten Generation chilenischer Flüchtlinge.

In narrativ biographischen Interviews mit chilenischen Flüchtlingen der zweiten Generation geht die Autorin der Frage nach, inwiefern das soziale Erbe einer von der Militärjunta zerschlagenen demokratisch gewählten Unidad Popular im Jahre 1973 in die Lebenskonstruktionen einwirkt beziehungsweise welche Transformationen und Reflexe auftauchen. Die ausführlich und nachvollziehbar aufbereiteten Gespräche vermitteln unter anderem Einblicke in Strategien im Umgang mit Hybridkultur, Identität, Xenophobie, Rassismus und Exotismus in Österreich und der Konfrontation sowohl mit den Idealen als auch der Repression und Exilierung, welche der Elterngeneration widerfahren sind.
Es wird ersichtlich, dass der Bruch des faschistischen Militärputsches innerhalb des sozialen Erbes, also innerhalb der Rückgebundenheit der Gegenwart an die Vergangenheit, zu unterschiedlichen Auseinandersetzungen und (identitären) Mustern führt.
Das Werk besticht trotz Methodenvielfalt (rekonstruktive Fallanalyse meets Dekontextualisierung!) und inhaltlicher Dichte durch hervorragende Les- und Nachvollziehbarkeit und sei allen ans Herz gelegt, welche trotz Interesse an gesellschaftlichen Widerspruchserfahrungen infamerweise die Buchpräsentation verpasst haben!!

Kleine Buchauswahl des IM zu Judentum und Antisemitismus

Jessica Jacoby: Nach der Shoah geboren - jüdische Frauen in Deutschland

ISF: Furchtbare Antisemiten, ehrbare Antizionisten

Gerhard Hanloser: Sie warn die Antideutschesten der deutschen Linken

Gerhard Hanloser: Krise und Antisemitismus

AG Antifa/Antira Uni Halle: Trotz und wegen Auschwitz. Nationale Identität und Antisemitismus nach 1945

Birgit Schmidt: Kein Licht auf dem Galgen

Reuben Ainsztein: Revolte gegen die Vernichtung. Der Aufstand im Warschauer Ghetto.

Wolf Portmann: Ja, ich kämpfte. Biographien radikaler Jüdinnen und Juden

 

 

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Bücherliste der namenlosen Bibliothek

Da sich der sog. “Anschluss” Österreichs an Deutschland und der Widerstand dagegen dieses Monat zum 70sten Mal jährt, haben wir, die namenlose Bibliothek, eine Lektüreliste zu diesem Thema zusammengestellt. Die folgenden Bücher und noch viele andere zu verschiedensten Themen sind allen jeden Donnerstag von 16:00 - 20:00 in der Bibliothek (Portiersloge EKH) zugänglich.

“ANSCHLUSS” 1938

  • G.E.R Gedye: Als die Bastionen fielen - Die Errichtung der Dollfuß-Diktatur und Hitlers Einmarsch in Österreich und den Sudeten - Eine Reportage über die Jahre 1927-1938. Wien, 1981
  • Ulrich Kluge: Der österreichische Ständestaat 1934-1938 - Entstehung und Scheitern. Wien, 1984
  • DÖW: Themen der Zeitgeschichte und der Gegenwart - Arbeiterbewegung - NS-Herrschaft - Rechtsextremismus. Wien, 2004
  • Emmerich Tálos, Ernst Hanisch, Wolfgang Neugebauer (Hrsg.): NS-Herrschaft in Österreich 1938-1945. Wien, 1988
  • Emmerich Tálos, Wolfgang Neugebauer (Hrsg.): Austrofaschismus - Beiträge über Politik, Ökonomie und Literatur 1934-1938. 4. erg. Aufl., Wien, 1984
  • DÖW: Erzählte Geschichte Bd. I-IV - Berichte von Widerstandskämpfern und Verfolgten. Wien, oJ
  • DÖW: Widerstand und Verfolgung in Wien 1934-1945 - Eine Dokumentation.
    Bd. I: 1934-1938, 2. Aufl., Wien, 1984.
  • Bd. II & III: 1938-1945, 2. Aufl., Wien, 1984.

  • DÖW: "Anschluss" 1938. Wien, 1988.
    Francis L. Carsten: Faschismus in Österreich. München, 1978.
  • Gerhard Botz: Nationalsozialismus in Wien. Buchloe, 1988.
  • Brigitte Hamann: Hitlers Wien. München, 1996.

... Falls durch obige Literatur Interesse erweckt wurde, oder ihr schon immer mal vorbeikommen wolltet, freuen wir uns auf euren Besuch. Wir sind auch immer erfreut, wenn wir Bücherspenden erhalten. Also: Für den Fall, dass ihr interessante Bücher zu Hause habt, welche ihr entbehren könnt und schon immer in einer Bibliothek finden wolltet, bringt sie uns doch zu oben erwähnten Zeiten vorbei.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht die immer noch namenlose Bibliothek!!

bibliothek im infomaden (ekh/portiersloge)

seit einem jahr gibt's im ekh wieder ein autonomes bibliotheksprojekt. wir sind mit dem infoladen infomaden in der portiersloge zu finden. da wir davon überzeugt sind, dass bücher für jeden menschen zur verfügung stehen sollen, kann mensch bei uns bücher auf spendenbasis ausleihen. grundsätzlich führen wir bücher jeder art, jedoch haben wir unseren schwerpunkt auf politischer literatur. daher könnt ihr bei uns revolutionäre nachschlagewerke, bücher zur stillung des persönlichen bildungsdrangs, literatur zum in träumen schwelgen und schlafen gehen, werke zum widerstand jetzt damals und in zukunft finden. also, wer jetzt neugierig geworden ist und ein bisschen in unseren vorräten stöbern möchte, den/die laden wir herzlich dazu ein nämlich
jeden donnerstag von 16:00 - 20:00 in die "namenlose bibliothEKH"
(wielandgasse 2-4/1100 wien)
zu kommen.

für interessierte an büchern zum sozialen widerstand, eine kleine infoliste:

"die bombe tötete den großfürsten auf der stelle!". so lautete es 1880 über eine aktion des sozialen widerstandes der "norodniki" in russland. wir sind da mit unserem widerstand schon etwas gemäßigter (oder?).
wer mehr zum thema "sozialer widerstand" wissen möchte

  •  tomàs borge: mit rastloser geduld (p.hammer;1990)
  •  bernt engelmann: "trotz alledem"- deutsche radikale 1777-1977      (rowohlt;1979)
  •  michaela adelberger: rebellinnen. - leben als aufstand (goldmann;1999)
  •  hersch mendel: erinnerungen eines jüdischen revolutionärs(rotbuch; 1979)
  •  harry wilde: politische morde unserer zeit (societäts.; 1966)
  •  volker wunderich: sandino - eine politische biographie (p.hammer;1995)
  •  phoolan devi: ich war die königin der banditen (g.lübbe;1995)
  •  manfred gailus: "der kampf um das tägliche brot" - versorgungspolitik und        protest 1770-1990 (wdb vlg; 1994)
  •  ingrid strobl: frau sein allein ist kein programm (kove; 1989)
  • in diesem sinne: seid widerständig!!!!


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    mai- Programm 2008

    sonntag 04.05 14 uhr bei schönwetter im Hof

    weibafrühstück

    lecka frühstücksbuffet gegen staat und patriarchat!!

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    Montag 05.05

    AFTER THE BOMBS + CYRUSS

    After the bombs is "CANADIAN METAL.......UGH" aus quebec
    This music is often qualified as "metalcrust" (a new tag describing the blend of extreme metal with crustcore).
    CYRUSS brutalized stoner & stoned sludge from vienna/erdberg

     

     

     

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    Donnerstag 08.05 unzumutbar + Konzi

    MASSHYSTERIE + DETERMINATION

    super fetter old school Punk irgendwo zwischen alten Adolescents und dem rockenden Prä-Punk der frühen 70ger gemixt mit der Power von Black Flag. Die Band stammt aus Umea/Schweden, was ja meist schon ein Gütesiegel für guten Punkrock ist, hier kommt noch erschwerend hinzu, dass es sich um Leute von International Noise Conspiracy, Ex-the Vicious, Ex-Insurgent Kid, Ex-E.T.A., Regulations usw. handelt. Großes Kino!!!

     


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    Freitag 09.05

    THEMA 11 + the SNOBS (hu)
    Thema Eleven was born during the late 90´s in the middle of nowhere (Hradec Kralove, Czech Republic). They build on massive sound walls and soft-loud dynamics. Think of Isis without metal, some other similarities: Buried Inside, Lvmen - dark moody grooves accompanied by meandering walls of guitar noise. Towards desolation, against petit-bourgeois ethics. Crawling on bellies from the void of nothingness, keeping on until choking the last breath. Check out thema11.czechcore.cz
    Die SNOBS kommen aus Budapest, und machen echt feinen Punkrock! Besonders genial ist dabei die coole Frauenstimme, die nur so alles wegschreit! Die ungarischen Texte sind stets politisch, und niemals platt. Die Leute von der Band sind in der Anarcho-Szene sehr aktiv, und veranstalten jedes Jahr ein DIY-Punkrock-Festival in Ungarn, welches FreeFestival heisst. Dieses ist dieses Jahr von 17.7. bis 19.9. in Lajosmisze, mit 60 Bands bei gratis Eintritt und veganer Vokü für freie Spende.
    Aber zunächst werden die Snobs im Haus überzeugen, also nicht verpassen!



     

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    2008 findet das underdog filmfest *subversiv* inkorrekt* autonom* an mehreren Wochenenden statt. Den Auftakt bildet das underdog filmfest 08/I am Sa.10.Mai im EKH und am So.11.Mai in der i:da. Wie schon in den Jahren zuvor werden alle eingereichten Filme in inhaltlichen Programmblöcken gezeigt.

    Um weitere Vielfalt in das internationale Programm zu bringen, gibt es ein Livekonzert von *Grupa Vilnis* aus Lettland, eine Diskussionsrunde mit der Experimentalfilmerin *Mara Mattuschka*, eine Präsentation des *fkf-Kurzfilfmestivals, Mostar* und die allseits beliebten *Open Beamer-Night*.
    DER EINRITT IST ZU ALLEN VERANSTALTUNGEN FREI
    www.underdogfilmfest.org

    PROGRAMM

    SAMSTAG 10.Mai.08 ab 18:00 im EKH


    Filmblock 1 "fkf" 18:00
    Filmblock 2 "copyleft" 19:30
    Filmblock 3 "Geschichten" 20:00
    Konzert "Grupa Vilnis" 22:00
    Filmblock 4 "Musikfilme" 23:30
    Djs 0:00


    SONNTAG 11.Mai.08 ab 16h in i:da

    Filmblock 4 "Experimentalfilme" 16:00
    Filmblock 5 "Fremd sein und gemacht werden" 19:30
    Filmblock 6 "Hollywoodfilm" 20:30
    Open Beamer 21:30

    Samstag 10.05 als Teil des Underdog Programmes

    Grupa Vilnis
    Das Trio von Grupa Vilnis aus Litauen spielen feinen instrumentalen Punk/Jazz der auf alle Fälle auch tanzbar ist. Schöne Melodien mit coolen Drumbeats, und zwischendurch auch mal gerade nach vorn, laden zum Kopfnicken, Fusswippen und noch viel mehr ein. Sind dazu auch noch DIY und das seit 9 Jahren, was will mensch mehr. Hörproben unter: www.nekac.lv/ENG/vilnis.html

     

     

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    Donnerstag 15.05

    Anaeroba, Abdera, Bickle's Cab

    Juhuu! Die sympathischen Menschen aus Slowenien statten uns auch auf ihrer aktuellen Tour einen Besuch im EKH ab. Machen feinen düsteren DIY Crust/Punk mit politischen Texten und das seit fast 10 Jahren. Wobei die neueren Aufnahmen noch schwerer und heftiger daherkommen. Eine der besten Crustbands überhaupt.
    Das letzte Konzert im EKH von denen war einfach nur mehr der Hammer! super band, liebe leute. haben auch myscheiss: myspace.com/anaeroba

    Dazu kommen noch Abdera aus den finsteren Proberaumgemäuern des EKH. Spielen etwas eigenwilligen Crust/HC mit anarch@feministischen Texten. Mal schnell, mal langsam. Haben mittlerweile auch eine Gitarre dabei, und in einigen Sonx wird die Säge gegen ein Keyboard getauscht. Düster, atmosphärisch, wütend!

    Kurzfristig sind noch die Bickle's Cab aus Sheffield dazugekommen. Spielen guten rotzigen DIY-Crust/Punk. "Our lyrics tend to be based on things that we are personaly involved in, animal rights, the anti capitalist movement, squating
    etc. Keep it d.i.y and up the fucking punx!" haben auch myspace.com/6422637

    wird ein super abend für alle die auf ungepflegten krustenlärm stehen. dazu gibts wie immer lecker vegane vokü und solicocktailbar.

     

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    Samstag 17.05

    A- CAMPSOLI
    with ABYSS OF DESTRUCTION

    Abyss of destruction spielen "female fronted Metalcore" und kommen aus der süddeutschen Provinzmetropole Schwäbisch Hall. Die Band gibt es bereits seit eineinhalb Jahren und sie werden uns auf dem Rückweg ihrer ersten Osteuropa Tour mit ihrem wütenden und schnellen Hardcore mit starken Metal Einflüssen, beehren. Join the fresh Metalcore bloods from Schwäbisch Hell Empfiehlt sich auch ma zum vorweg reinhören. www.myspace.de/abyssofdestruction

    Anarchistisches Sommercamp 2008 18.-27.07.2008
    www.a-camps.net/AST
    Das 3. Anarchistische Sommercamp ist kein "Urlaub" im üblichen Sinn, weil dieser Begriff schon die Trennung von Arbeit und Freizeit beinhaltet. Dagegen wollen wir für die Zeit des Camps unser Leben gemeinsam ohne Zwänge gestalten, uns kennenlernen und die anarchistische Theorie mit einer solidarischen Praxis auffüllen: bei den Dingen des alltäglichen Lebens ebenso, wie bei Diskussionen oder Workshops. Herrschaftsfreiheit ist uns sehr wichtig, vielleicht gelingt es uns für die Zeit des Camps einen Freiraum jenseits dieser gesellschaftlichen Normalität mit all ihren alltäglichen Widerwärtigkeiten zu schaffen, wo wir spüren, wofür wir eigentlich kämpfen und wo wir hin wollen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass Diskriminierungen und Unterdrückungs-mechanismen jeder Art auf dem Camp nicht geduldet werden und sich dafür auch jede/r verantwortlich fühlt. Das heißt: aufmerksam sein, selbst eingreifen und thematisieren, wenn solche Verhaltensweisen wahrgenommen werden - bei anderen oder bei sich selbst. Jede/r ist eingeladen, die/der sich mit emanzipatorischen und antiautoritären Ideen identifizieren kann. (gekürzte version)

     

     

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    Montag 19.05
    Lesung & Konzert w\ JACK TERRICLOTH + MAYR feat.
    EDITIONSKOLLEKTIV MEZZANIN

    JACK TERRICLOTH ist Sänger des World/Inferno Friendship Society und war bei der 80er Punk-Band Sticks And Stones. Er wird akkustisch Stücke beider Bands darbieten und aus seinem aktuellen Buch "The Collected Cloth"lesen.
    "Bakshish" (umgangssprachlich für Schmiergeld) erzählt die Geschichte eines gleichgültigen Ex-Soldaten, der von der Geheimpolizei eines nicht näher definierten totalitären Staates damit beauftragt wird, die Gäste der Kneipe, in der er arbeitet auszuspionieren. Die halbbiografischen Kurzgeschichten um die Charaktere Cloth, Dam, Sorrow und Trouble bilden den zweiten Teil des Buches. Terricloth reflektiert in diesen Geschichten seinen punk Background. Wer kann schon wiederstehen wenn Kapitel so beginnen: "I stepped of the subway at Lorimar Street and vomited directly into a thrash can"? www.jackterricloth.net

    MAYR's Keyboard ist 32-stimmig polyphon. Mayr selbst ist einstimmig frankophon, zweistimmig Punk und dreistimmig im Rock. Mayrs Violine hält sich für Dodekaphon auf drei Seiten in der ersten und vor allem in der dritten Lage. üblicherweise steht Mayr auf und bei First Fatal Kiss und Nin Com **** ihren Mann. Wenn Mayr alt wird fängt Mayr an, sich für Jazz zu interessieren. Noise, not Country!
    Das EDITIONSKOLLEKTIV MEZZANIN wird sich diesmal zur Mayr gesellen und in harmonischer Dissonanz Texte ihres Oevres zum Besten geben.
    www.myspace.com/mayrspace

     

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    Samstag 24.05:

    INFOMADEN SOLI mit
    LE SINGE BLANC + GRAFFEN VOLDER + CHERRY SUNKIST

    infomaden und bibliothek ohne namen lieben alle liebenswerten und deshalb gibts ein kolossales solifest! euch erwarten wie immer lecker buffet, die zirbengöttin, cocktails, literarische schnäppchen sowie unzählige überraschungen und netteste leute. diesmal live:

    LE SINGE BLANC: alle, welche dieses trio beim haus- und hoffest 2006 tatsächlich verpasst haben, können diesen furchtbaren faux-pas hiermit korrigieren. zuschreibungen wie regressiver rock/tropical/punk/glamrock greifen weit zu kurz, um diesen furiosen franzosen gerecht zu werden! freuen uns schon irrsinnig!

    GRAFFEN VOLDER: das duo caporal graffen et sergent volder spielt erstmalig im hause, experimentierfreudiges belgisches drum and bass / big beat an der grenze zum tanzbaren

    CHERRY SUNKIST:weit melodischer, dennoch äußerst experimentierfreudig und ebenso elektronisch beehrt cherry sunkist wieder unser bescheidenes haus.

    ab 16 uhr hat die portiersloge geöffnet, bei schönwetter gibts kaffee und kuchen im hof!
    bis denne, eure infomaden und bibliothekar_innen
    www.med-user.net/infomaden infomaden.blogsport.de

     

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    Dienstag 27.05:

    SABOT + superfeine überraschungsband(garantiert)


    Endlich! Das fast schon legendäre bass'n'drumms Duo Sabot setzt wieder dazu an eure Öhrchen auf brachialste Art zu bearbeiten. Mit wütend, melodischen JazzCore. Die beiden aus der USA kommenden und in der Tabor (Tschechien) lebenden MusikerInnen haben nicht nur die dazugehörige Zertifikate, sondern auch noch die Frechheit auf diese zu scheißen. Das zeigt sich. Ihr Sound ist gerade, verspielt, kräftig. Wem schon einmal während dem Joghurt (wahlweise vegan) essen eine Biene in den Arsch geflogen ist, kennt das Gefühl das einem/einer auf einem Sabotkonzert erwischt. Mehr zur Band und ihrem Kulturprojekt in Tabor: www.cesta.cz oder myspace.com/sabotband

    Die zweite Band wird aus technischen Gründen noch geheim gehalten. Einige
    Gerüchte sind aber bereits unterwegs.

     

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    Donnerstag 29.05:

    JESUS CRÖST, FUBAR

    auch die netten jesus cröst aus rotterdam besuchen uns wieder. die zwei menschen bezeichnen es selbst als "stop and go powerviolence". das ganz klingt auch so, und als ob die zuhause nur napalm death hören würden. fast-as-hell-grindcore der nur nach vorne geht, und kaum zu stoppen ist, und das seit 12 jahren. letztes jahr hab ich auch noch blöd gewettet, dass die person, die mir nach dem konzi sagt, wieviel sonx die gespielt haben einen preis kriegt. hab nicht gedacht, dass da wer mitzählt. aber insgesamt waren es dann 34 sonx(wenn mich recht erinnere, aber zusammen mit mihoen!), und 3 leute wussten die antwort! diesmal keine versprechen, aber schnelle krachmucke von zwei lieben leuten. myspace.com/jesuscrostmusic

    mit kommen F.U.B.A.R ebenfalls aus holland. dürften wahrscheinlich auch einigen von euch bekannt sein. gehen in eine ähnliche richtung. spielen hardcorelastigen grindcore mit abwechslungsreichem gesang. obwohls die auch schon an die 6 jahre gibt, spielen die zum ersten mal in wien. myspace.com/fubar

     

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    Samstag 31.05.

    NEID + TRUE + MARADONA + E330

    Sehr feiner FastThrashCore liefern uns NEID (ex- TEAR ME DOWN) aus Italien.
    Abwechslungsreich, Schnell und Brutal!! www.myspace.com/neidxxx

    TRUE aus Kroatien sind zum ersten mal in Wien. Wer Sie nicht kennt, sollte an dem Abend unbedingt ins Haus kommen. TRUE spielen Death Metal gemixt mit den Melodien der Kroatisch Traditionellen "Tambura". TIPP!!! www.myspace.com/truezrud

    Mit dreckig, räudigem D-Beat Crust wird uns MARADONA beglücken. Vielleicht die letzte Möglichkeit sie für längere Zeit live zu sehen/hören!!

    E330 runden den Abend ab. Thrashiger Hardcore Punk gibt`s hier von den Slowaken zu hören. www.myspace.com/cruste330

     

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    jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr finden offene Programmvorbereitungstreffen (PVT) jeweils fürs nächste Monat statt. Falls ihr Lust und Interesse habt mitzumachen oder auch nur eine Veranstaltung vorschlagen wollt, kommts und bringts euch ein!!

     

    subversive KANTINE im EKH

    Wir betrachten das Verhältnis Arbeit-Kapital als das zentrale Ausbeutungsverhältnis, dem wir in dieser Gesellschaft nicht entrinnen können. Was uns interessiert, sind Kämpfe von Arbeitslosen und ArbeiterInnen gegen die Verschlechterung und für die Verbesserung von Lebensbedingungen.
    Die subversive Kantine als Raum für die Auseinandersetzung über Kämpfe in aller Welt, also internationale Themen, ebenso mit unseren konkreten Problemen in der Arbeit, am Arbeitsamt, am Sozialamt; Versuche, die Aufspaltung in Individuen und/oder konstruierte Gruppen wie AusländerInnen, InländerInnen, ? zu überwinden; zu gemeinsamem Handeln zu kommen, diese Verhältnisse zu stürzen.

    Wenn Arbeit etwas Geiles wäre, würden die Ausbeuter sie selber machen!
    Geöffnet ist die subversive Kantine jeden 3. Mittwoch im Monat ab 19 Uhr. Einmal monatlich wird es vorbereitete Veranstaltungen geben, der zweite monatliche Termin steht für aktuelle Themen zur Verfügung.

     

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    Mittwoch 07.05 Politdiskubeisl 20 Uhr


    Kein Fussball dem Sexismus! Filme zum Thema Frauen + Fussball

    Fussball ist nach wie vor ein von maennern dominierter sport, positionen gegen sexismus oder homophobie sind leider noch immer eine raritaet auf dem spielfeld und den tribuenen. zwar wurden mittlerweile auch frauen als zielgruppe von der fussballindustrie 'entdeckt', eine vermeintlich 'frauengerechte' aufbereitung des kickens beschraenkt sich meist auf sexistische stereotypen: die spieler sind sexy, das erklaeren der abseitsregel der originellste aufreisstrick der welt und ueberhaupt machen sich in der medialen bildberichterstattung frauen im knappen bikini bestens als tribuenenaufputz. statistiken aus deutschland berichten von einem anstieg der gewalt gegen frauen anlaesslich der wm 2006 um bis zu 30%.

    Um was der EM entgegen zu setzen, lädt die Gruppe “Expect Resistance” als Anfang einer Veranstaltungreihe zu “Was die Männer-EM für Frauen bedeutet” zu einem Filmabend ein. Mehr infos bei http://expect-resistance.blogspot.com/






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    Mittwoch 14.05 Politsdiskubeisl 20 Uhr


    Info- und Diskussionsveranstaltung zum Frauen-Lesben-Treffen in Freiburg 2007

    Zur Jahreswende 2007/2008 fand in Freiburg ein europaweites Frauen-Lesben-Treffen statt - zeitgleich mit dem Treffen der zapatistischen Frauen in Chiapas. Gedacht war, sich auf autonom feministischer Ebene auch in Europa besser miteinander zu vernetzen. Rund 60 Frauen aus verschiedensten Zusammenhängen und Ländern kamen und diskutierten unter anderem über sexualisierte Gewalt gegen Frauen, die Geschichte der Frauenbewegung, queeren Feminismus, feministische Öffentlichkeiten und vieles mehr. Das ganze Treffen fand in Kooperation des Frauenzentrums in Freiburg und dem autonomen Zentrum KTS statt. Viel Spass hatten auch alle miteinander und so war am Ende klar, dass es ein nächstes Treffen unbedingt geben soll. Die Wienerinnen preschten vor und tatsächlich hat es inzwischen bereits eine Informationsveranstaltung im FLMZ gegeben und auch ein erstes Organisationstreffen zur Vorbereitung eines weiteren europaweiten Frauen-Lesben-Treffens. Schön und bereichernd wird es wenn sich noch mehr Frauen an der Organisation und Vorbereitung beteiligen würden.
    Für die, die sich einklinken wollen, oder einfach interessiert sind was so bei den Veranstaltungen in Freiburg rausgekommen oder offen geblieben ist, ist dieser Informationsabend gedacht.
    Klarerweise ist die Veranstaltung demnach für Frauen-Lesben.


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    Mittwoch 21.05 Politdiskubeisl 20 Uhr


    Flüchtlingsprojekt Ute Bock -

    Frau Bock erzählt über ihr(e) Projekt(e) und den Wahnsinn des Asyl- und Fremdenrechts dem MigrantInnen täglich ausgesetzt sind.

    Kurzer Auszug aus der Homepage http://www.fraubock.at über das Wohnprojekts und die Beratungsarbeit:

    Mit wenigen privat angemieteten Wohnungen begann Ute Bock vor Jahren mit ihrem Engagement für obdachlose Flüchtlinge. Mittlerweile umfasst das Wohnprojekt rund 70 Unterkünfte für mehr als 200 Menschen aus insgesamt 23 Herkunftsländern. Rund 60 % der BewohnerInnen erhält keinerlei staatliche Unterstützung. Der Grund dafür ist die mangelhafte Umsetzung der Grundversorgung für AsylwerberInnen. Da der Staat seiner Verpflichtung nicht nachkommt, gibt es in Österreich nach wie vor viele Flüchtlinge, die von Obdachlosigkeit bedroht sind oder bereits auf der Straße leben. Für diese Menschen ist Frau Bock zugleich die erste Adresse und letzte Hoffnung.

    Flüchtlinge müssen sich in einem fremden Land völlig neu orientieren. Dabei haben sie zumeist traumatische Erfahrungen zu bewältigen und schwere Verluste zu verarbeiten. Unsere BeraterInnen unterstützen Asylsuchende bei rechtlichen Fragen im Rahmen des Asylverfahrens, bieten psychologische Betreuung und helfen bei der Lösung der verschiedensten Alltagsprobleme. Bei anerkannten Flüchtlingen liegt der Schwerpunkt für gewöhnlich in der Job- und Wohnungssuche sowie in der Unterstützung bei den notwendigen Behördenwegen. Ziel unserer Beratung ist es, gemeinsam mit den Betroffenen unter Rückgriff auf die eigenen Kompetenzen Handlungsperspektiven zu erarbeiten und die Eigenverantwortung zu stärken

     


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    Mittwoch 28.05 Subversive Kantine 20 Uhr


    Filmvorführung mit anschließender Diskussion:

    Die Taxischwestern von Xian Dokumentarfilm von Fang Yu (China / Deutschland 2006)

    Xian, einst wichtiger Standort der Rüstungs- und Textilindustrie Chinas, hat heute, nach Schließung vieler staatlicher Betriebe, mit einem hohen Ausmaß von Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Neue Investoren kommen nur langsam in die Stadt. 120 Millionen Arbeitslose gibt es heute in China, weil die staatseigenen Betriebe nach der Reihe zusperren. Die Menschen leben von der Hand in den Mund. Nachdem sie arbeitslos wurden, fingen Yu Weihong, Wang Aiju und Duan Yimei an, Taxi zu fahren. 365 Tage im Jahr, zehn Stunden täglich und länger, seit 10 Jahren. Sie sind die
    Taxischwestern (chin: dijie) von Xian. Ihre Männer sind entweder arbeitslos, drogensüchtig oder tot. Von ihrem Einkommen ernähren sie die Familie.
    Wir begleiten diese drei Frauen bei ihrer Arbeit, quer durch Xian, besuchen sie daheim und lernen ihr Leben kennen. Die Frauen erzählen vom Existenzdruck, unter dem sie stehen, ihren Überlebenstrategien, von Demütigungen und Hoffnungen. Auch von Liebe."


     

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    VeranstaltungsTipps:

    Vekks / I:DA / Que(e)r / Tüwi /FZ

     

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    Anarchistisches Radio

    Das Anarchistische Radio in Wien hat sich neu organisiert und sendet wieder regelmäßig jeden Sonntag zwischen 20:00 und 21:00 Uhr auf FM 94.0. Per Radio leider nur in Wien zu empfangen, auf http://o94.at/ kann mensch die Sendungen aber auch über Internet hören. Außerdem wird es auf der neuen Website (a-radio.net) des Anarchistischen Radios zukünftig alle Sendungen zum
    runterladen geben.

    4. Mai:
    LISA - Libertäre Initiative Sozial Arbeitender
    Sendungstitel: Abara Kadabara a Kiwara is ka Hawara: Von der Unmöglichkeit gleichzeitig Herrschaftsverhältnisse zu wahren und "Freund" der Beherrschten zu sein
    "Abara kadabara a Kiwara is ka Hawara", lautet schon ein altes wiener Sprichwort und bringt eine gesunde Grundeinstellung in Sachen Exekutive auf den Punkt. Egal wie sehr sich diese als "Freund und Helfer" gibt, sie ist es nicht und kann es nicht sein. Im Bereich der Sozialen Arbeit sind auch wir immer wieder mit der Exekutive konfrontiert. Daraus hat sich ein Verhältnis entwickelt, das sich durch Doppelmoral und Widersprüchlichkeit auszeichnet. Einen Schluß den wir gezogen haben und der zum Motto wurde ist: Keine Kooperation mit der Polizei.

    11. Mai:
    Sendung zur anarchistischen Gedenkfeier im KZ Gusen.
    Siehe Infos beim Ankündigungstext in Rapidite!

    18. Mai:
    Diese Sendung wird eine kreative Mischung aus Politik, Infos und natürlich Musik werden. Eventuell wird es auch noch einen Beitrag zu Ernst Kirchweger geben. Aber alles noch nix fix, und somit darf mensch gespannt sein.

    25. Mai:
    Sendung der Basisgruppe Tierrechte

    1. Juni:
    Hauptsächlich eine Sendung zu den immer mehr umkämpften Freiräumen und selbstbestimmten Wohnprojekten. Aus aktuellem Anlass wird es mindestens einen Beitrag vom Wagenplatz Wien geben aber auch Erlebnisberichte von anderen Wagenplätzen in Deutschland. Ein kurzer Bericht zu den Squatting-Aktionen vom 11.-12. April und Berichterstattungen über die EU-Grenzen hinaus.

     

     

    @ VEKKS: WEGzehr und Kost-Nix-Kino

    jeden ersten Donnerstag im Monat!
    @ VEKKS Zentagasse 26, 1050 Wien
    ab 14:00 wird gekocht, ab 20:00 filme und vokü

     

     

     

     

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    im jänna 07

    Zwölfergasse 9, 1150 Wien (gleich hinterm westbahnhof)
    http://www.ideedirekteaktion.at/

    do 8.5. // 22.00
    BEFREIUNGS-FEST [After-Party]!
    [Nach der alljährlichen Befreiungsfeier am Schwarzenbergplatz laden
    wir zur Afterparty in die I:DA!]

    sa 10.5.
    I:DA 2-Jahres Feier!!! [inkl. bands, cocktails, performances,...]
    ------------------
    mo 26.5. // 19.00

    Sequenzvariationen #4, Filmabend nach Butler
    [gezeigt wird ein Film aus der Reihe zu LGBTIQ mit anschließender
    Diskussion und Kuchen.]

    JEDEN DONNERSTAG // 20.00 bis 21.00
    offenes Plenum

    so 11.05. und so 25.05. (JEDEN 2. und 4. Sonntag) // 19.00 Wohncafé
    so 18.05. // 15.00 (JEDEN 3. SONNTAG im Monat!) Siebdruck Workshop
    fr 30.05 (JEDEN LETZTEN Freitag) // ab 16.00 ANTISPE CAFE

    JEDEN DIENSTAG ab 20.00
    Volxküche [und nachher Barbetrieb und Musik bis ins Morgengrauen..]
    Dazu wird ab 16.00 gekocht -Hilfe ist willkommen und wird benötigt!

    NEU: JEDEN SONNTAG ab 20.00 offen, um 21.00 Filme UmsonstKino und
    KanalB-screening!!
    so 4.5.
    "Erinnerungen an Gusen. Das Konzentrationslager in den Erzählungen von
    Überlebenden."
    (Christian Dürr, Ralf Lechner, Stefan Wolfinger; 56 Min.)

    so 11.5.
    Underdogfilmfest 2008 [siehe: underdogfilmfest.org/2008)

    so 18.5.
    "Schillernde Zeiten. Ein Film über Bauwagen, Bambule, Senat und
    Meinungen"
    (Hamburg/D, 65 min.)

    so 25.5.
    "Cecile B. DeMented" (F/USA 2000, R: John Waters, 87 Min.)


    www.ideedirekteaktion.at, www.kanalb.at
    i:da (IDEEDIREKTEAKTION), 12ergasse 9, 1150 Wien (hinterm Westbahnhof)

     

     

     

     

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    Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien (vor dem Haus die Treppe hinunter)
    Veranstaltungsbeginn: immer 20 Uhr, geoeffnet von 18:30-24:00 Uhr
    Der Eintritt ist kostenlos!!
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

     

    Mehr Infos: http://raw.at/

     

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    tuewi

     

    mehr info: http://tuewi.action.at/

     


     

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    FZ -BAR
    im Autonomen FrauenLesbenMaedchenZentrum Termine Mai

    Waehringer Straße 59/6 - Eingang Prechtlgasse (Tuerglocke) 1090 Wien
    Bar-Oeffnungszeiten: Donnerstag, Freitag und Samstag: 19 - 24 Uhr

    Bar-Oeffnungszeiten: Donnerstag, Freitag und Samstag: 19 - 24 Uhr



    SPEZIALTERMINE:


    FR. 02.05. - Frauen-Erwerbslosentag: Picknick (Ballhausplatz)
    SA. 03.05. - Regionales Wen Do Treffen
    MI. 07.05. - Widerstand der italienischen Frauen gegen Faschismus (2. Stock)
    DO. 08.05. - FZ-Plenum (2. Stock)
    DI.  13.05. - FZ-Bar Plenum
    DO. 15.05. - Solidaritaet und Widerstand im KZ Ravensbrueck
    FR. 16.05. - Dokumentation zur "Muehlviertler Hasenjagd"
    SA. 17.05. - Juedischer Widerstand im Polen
    SO. 18.05. - Befreiungsfeier in der Gedenkstaette Mauthausen (OOe)
    DO. 22.05. - Vorbereitung Frauen-Lesben-Treffen Wien 2009
    FR. 23.05. - Filmscreening: Fremde Haut
    MO. 26.05. - Auf den Spuren der PartisanInnen
    DI.  27.05. - FZ-Bar Plenum
    DO. 29.05. - Feministische Gespraeche: Frauenbewegung in Oesterreich
    FR. 06.06. - Erinnern und Gedenken fuehrt zum heute Teil 2


     


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    linx

     

    Antirainfos: http://no-racism.net/
    Kost-Nix-Laden jeden Mo,Do& Fr jeweils von 15:00-20:00 im VEKKS www.umsonstladen.at
    "Haus leer! Haus her!" Kampf für ein autonomes Sozial- und Kulturzentrum www.freiraum.at
    Das EKH bleibt autonom und das TÜWI sowieso! - www.tuewi.action.at
    www.KanalB.at - Ersetzt herkömmliches Fernsehen!
    ww.Anarchismus.at - Buchversand, Texte, Termine, Bilder etc.
    rosa antifa http://raw.at/

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